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  Peter Hübner – Die Gerüstszene der deutschen Musikszene Seite 1 2 3 4        
 
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PETER HÜBNER: Das Entsprechende gilt für jene Kuratorien, Ausschüsse und Räte des deutschen Musiklebens, soweit sie sich aus dem Staatshaushalt finan- zieren.

Was interessiert das monatliche  Einkom-

  „Der Mangel an Urteilskraft ist eigentlich das,
was man Dummheit nennt,
und einem solchen Gebrechen
ist gar nicht abzuhelfen.“
                         Kant
 
  men einzelner Kuratoriumsmitglieder oder    
 

Professoren – die es ohnehin auf andere Weise sehr viel rechtschaffener verdie- nen könnten –, wenn es um das ethische Anliegen und den wahren Wert der Musik geht.

Ich  bin  wohl  heute der  einzige  im  deut-

  „Bescheidenheit
ist die Mäßigung
seiner Ansprüche
durch billigere Ansprüche
anderer.“
                         Kant
 
 

schen  Musikleben,  der  so seine Stimme

   
 

erheben kann. Und ich bin darauf keines- wegs stolz, sondern ich bin darüber be- trübt, daß nicht mehr wie ich durchge- kommen, sondern irgendwo in staat- lichen Maßnahmen steckengeblieben sind und dort als Professoren oder Würden- träger ihre Begabung und Kreativität aushauchen.

  „Alles Gute,
das nicht auf moralisch
gute Gesinnung gepropft ist,
ist nichts als Schein
und schimmerndes Elend.“
                         Kant
 
     
 

Der deutsche Staat verschleudert über fragwürdige Organisationen zur angeb-lichen Musikförderung jährlich Milli- arden.

Sicherlich bleiben dabei hohe Summen bei den Musikfunktionären und irgendwel- chen   Wirtschaftsunternehmen  aus   dem

  „Was will ich?“
fragt der Verstand.
„Worauf kommt es an?“
fragt die Urteilskraft.
„Was kommt heraus?“
fragt die Vernunft.“
                         Kant
 
  dem Felde  der Musik  hängen  –  was mir    
 

aber noch als der harmlosere Teil dieser makabren Inszenierung erscheint.

Der eigentliche Schaden wird dann jedoch von   diesen  Musikfunktionären mit  dem

  „Habe Mut,
dich deines eigenen
Verstandes zu bedienen!“
                         Kant
 
  Restgeld  dort  angerichtet,   wo  ihre  vor    
 

Inkompetenz strotzenden Musikmaßnah- men die Begabten zu Behinderten machen und die natürliche musikalische Krea- tivität zersetzen.

In   einer   Zeit,  in   der   in   Deutschland

  „Der Damm zerreißt,
das Feld erbraust,
Die Fluten spülen,
die Fläche saust.“
                         Goethe
 
  ökologische  Mißstände  immer  mehr  er-    
 

forscht, aufgezeigt, öffentlich angeprangert und beseitigt werden, wo politische Korruption aufgedeckt, öffentlich angeprangert, verfolgt und beseitigt wird, sollten auch im deutschen Musikleben die ent- sprechenden Mißstände von den wirklichen Musikliebhabern aktiv angegangen werden.“

   
     
    „Ein kleiner Anfang, der aber
Epoche macht, indem er der
Denkungsart eine ganz neue
Richtung gibt, ist wichtiger
als die ganze unabsehliche
Reihe von darauffolgenden
Erweiterungen der Kultur.“
Kant
   
     
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